Kulturpolitik

Flächen für Open-Air-Veranstaltungen auf Weg gebracht

Die Corona-Pandemie hat die Musik- und Kulturszene besonders hart getroffen. Seit über einem Jahr befinden sich die Clubs, Konzerthallen, Musikkneipen und viele weitere Kulturorte in einem harten Lockdown. Um ihnen und dem Publikum eine Perspektive zu eröffnen, soll der Senat in Bremen und Bremerhaven geeignete Flächen für Open-Air-Veranstaltungen suchen. Das hat die Bürgerschaft nun auf Initiative der Grünen beschlossen.

Ob Clubprogramm oder Konzerte, so die kulturpolitische Sprecherin Kai Wargalla, mit sicheren Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten müssen solche Veranstaltungen unter freiem Himmel auf geeigneten Flächen ermöglicht werden: „In den nächsten Wochen wird es sicher noch umfangreiche Einschränkungen geben und da müssen wir alle gemeinsam und solidarisch durch. Aber es braucht auch Perspektiven darüber hinaus. Wissenschaftliche Studien belegen, dass man sich draußen mit entsprechenden Konzepten sicher aufhalten kann. Deshalb finden wir, dass Konzerte und Clubprogramm an frischer Luft genau der richtige Weg sind, um die Bedürfnisse der Bremer*innen, die Musik und Kultur so schmerzlich vermissen, und die Bekämpfung der Pandemie zu vereinen.

Wir wollen die Veranstalter*innen unterstützen: mit einem Förderprogramm, mit schneller Vergabe von Open-Air-Flächen und Genehmigungen sowie mit Unterstützung bei den Test- und Hygienekonzepten. Dass das nun kommt, verdanken wir den Kulturinteressierten sowie der Veranstaltungs- und Musikszene, die sich unter großen Anstrengungen bemühen, das kulturelle Leben Bremens trotz allem pandemiekonform aufrecht zu erhalten. Kultur braucht Orte. Deshalb müssen wir die bestehenden Kulturorte durch die Krise bringen und gleichzeitig neue Orte schaffen, die auch unter Pandemiebedingungen für Musik, Konzerte und Clubnächte genutzt werden können – draußen, coronakonform und sicher.“

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