Gleichstellung

Bremen-Fonds berücksichtigt unterschiedliche Pandemie-Folgen für Frauen und Männer

Der Bremer Senat hat am Dienstag die erste Tranche des Bremen-Fonds vorgelegt. Mit dem Konjunkturpaket sollen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abgemildert werden. Das Maßnahmen-Paket berücksichtigt auch, dass die Krise viele Frauen besonders trifft. Dazu erklärt die stellv. Fraktionsvorsitzende und gleichstellungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion Henrike Müller: „Was anderswo wie zum Beispiel bei den Bundesfinanzhilfen keinerlei Berücksichtigung findet, hat der Bremer Senat zur Priorität erklärt: die Berücksichtigung von geschlechterspezifischen Folgen der Corona-Pandemie. Das ist wirklich zukunftsweisend!

Die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie bringt besondere Härten für Frauen mit sich. Sie haben oft als Erste ihren Arbeitsplatz und damit ihre Existenzgrundlage verloren. Grund genug, dies bei der Konzeption des Bremer Konjunkturpaketes besonders zu berücksichtigen. Erstmals sind alle Maßnahmen einem Gender-Check unterzogen worden. Und das hat sich wirklich gelohnt. Im Ergebnis haben wir ein gerechteres Paket vorliegen. Das Maßnahmenpaket soll verhindern, dass Frauen langfristig die Verliererinnen dieser Krise werden.“

Darüber hinaus hat sich auch die Grüne Parteispitze positiv zu den Beschlüssen geäußert. Es wird nicht nur Geld aus dem Bremen-Fonds in klimafreundliche Projekte fließen, sondern der Senat hat auch der vorgeschlagenen Verteilung der finanziellen Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro im Handlungsfeld Klimaschutz zugestimmt.

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