Wissenschaft

Neues Hörsaalgebäude verbessert Studienbedingungen

Für den Neubau eines großen Hörsaal- und Veranstaltungszentrums an der Uni Bremen hat der Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit heute mit einem Beschluss zu den Planungsmitteln die Weichen gestellt. Die Grünen-Fraktion bewertet das als zukunftsweisenden Schritt für deutlich bessere Lehrbedingungen. Das neue Gebäude wird direkt am Uni-Boulevard errichtet und beherbergt künftig drei Hörsäle mit jeweils 900 Plätzen sowie zehn große Seminarräume. Außerdem sind in den oberen Etagen kleinere Seminarräume und Büros vorgesehen. Neben Lehrveranstaltungen können im Neubau auch Kongresse stattfinden. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich voraussichtlich auf fast 70 Millionen Euro. Als Gewinn für die Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Bremen bezeichnet die wissenschaftspolitische Sprecherin Solveig Eschen das geplante Hörsaal- und Veranstaltungszentrum: „Die Kapazitäten für Veranstaltungen an der Uni Bremen reichen aufgrund der erfreulich hohen Studierendenzahl nicht aus. Das neue Hörsaal-Zentrum bringt die dringend benötigte Entlastung und verbessert die Studienbedingungen. Neben einer qualitativ hochwertigen Lehre müssen auch die räumlichen Gegebenheiten stimmen, damit Bremen im Wettbewerb um kluge Köpfe für Studierende und Lehrende attraktiv bleibt. Sobald das Gebäude bezogen werden kann, spart die Universität auch laufende Kosten für Anmietungen von externen Räumen in Höhe von gut 900.000 Euro. Dieses Geld muss dann für eine bessere Ausstattung der Lehre genutzt werden. Als Grüne freut mich insbesondere auch, dass im bisherigen Entwurf die Südfassade vertikale Gärten erhalten soll. Das sorgt nicht allein für eine schöne Ansicht, sondern nimmt den erforderlichen Klimaschutz beim Neubau in den Blick.“

Neuste Artikel

Diskussion

Ein Beitrag aus Stadtentwicklungsperspektive zu den französischen Kommunalwahlen

Klimaschutz Soziales

Koalition ermöglicht Neuanschaffung von energiesparenden Haushaltsgeräten

Verkehrspolitik Verkehrswende Wirtschaft

Florian Pfeffer zur Diskussion um Fahrradroute „Wallring“: „Zukunft gestalten, anstatt sich ihr entgegen zu stellen!“

Ähnliche Artikel