Neue Trinkwasserbrunnen sind ein Gewinn für Bremen

Ob für Obdachlose, als Service für TouristInnen oder an heißen Tagen einfach so zum schnellen Durstlöschen: Öffentliche Trinkwasserbrunnen nützen allen. Bisher musste man danach in Bremen jedoch lange suchen. Gerade mal zwei öffentliche Wasserstellen von Kirchengemeinden gibt es in der Innenstadt. Nun kommen fünf weitere städtische Trinkwasserspender hinzu, nachdem die Grünen-Fraktion lange darauf gedrängt hatte. Heute wird der erste am Antikolonialdenkmal im Nelson-Mandela-Park eingeweiht. Weitere folgen im Jahresverlauf am Schlengplatz in Hemelingen, am Sedanplatz in Vegesack, am Ziegenmarkt im Steintor und an der Vegesacker Straße in Walle.

Das ist ein Gewinn für die BremerInnen und ihre Gäste, so der Bürgerschaftsabgeordnete Ralph Saxe: „Der freie Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht. Damit das für alle Menschen in Bremen gilt, richten wir kostenlose Trinkbrunnen ein. Gerade für wohnungslose Menschen ist das wichtig. Öffentliche Trinkwasserbrunnen sind gut für die Gesundheit. Auch die Umwelt profitiert. Die Trinkwasserspender können dazu beitragen, die Müllberge aus Plastikflaschen zu verringern. Die fünf neuen Wasserstellen sind ein guter Anfang. Klar ist aber auch, dass schrittweise in noch mehr Stadtteilen öffentliche Trinkbrunnen eingerichtet werden müssen. Insbesondere links der Weser besteht da weiterer Handlungsbedarf.“

Neuste Artikel

Rechtsextremer Anschlag in Halle mahnt zu konsequentem Handeln

Klimaschutzpaket: Ohne Nachbesserungen keine Bremer Zustimmung

Kommentar zur Wahl des Bundesfraktionsvorsitzes

Ähnliche Artikel