Bildungspolitik

Lernferien in sozial benachteiligten Stadtteilen ausweiten

Damit Schüler*innen aus sozial benachteiligten Familien in den Ferien Lerndefizite aufholen können, bietet der gemeinnützige Träger CLIMB für sie Lernferien an. Dabei werden z.B. Mathe- und Deutschkenntnisse in spielerischer Form vermittelt. Ein Pilotprojekt mit 30 Kindern fand in den Herbstferien an der Tami-Oelfken-Schule in Bremen-Nord statt, zu dem die Grünen-Fraktion einen Verwaltungsbericht (s. PDF-Anhang) für die heutige Sitzung der Bildungsdeputation angefordert hat. Die Grünen bewerten das Konzept als gute Unterstützung für Kinder und befürwortet eine Ausweitung auf andere Schulen in sozial benachteiligten Gebieten. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher Christopher Hupe: „Die Lernferien von CLIMB sind eine tolle Möglichkeit für Schüler*innen, die Ferien sinnvoll und abwechslungsreich zu gestalten. Das kommt besonders den Kinder zugute, deren Eltern sich keine Urlaube leisten können. Das pädagogische Lernkonzept vermittelt spielerisch Lerninhalte und bietet den Kindern die Möglichkeit, Lerndefizite aufzuholen. Daher befürworte ich auch eine Ausweitung des Konzepts auf weitere Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen, um der Koppelung von Herkunft und Bildungserfolg entgegenzuwirken. Begrüßenswert wäre daher auch eine entsprechende finanzielle Unterstützung des Ressorts, um eine Ausweitung der Lernferien zu ermöglichen.“

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