Kulturpolitik

Güterbahnhof bleibt als kulturelle Herzkammer der Stadt dauerhaft erhalten

Der Güterbahnhof bleibt der freien Kulturszene und Subkultur dauerhaft erhalten. Der Mietvertrag mit dem Verein 23 wird um mindestens zehn Jahre verlängert. Die Finanzierung des notwendigen Bandschutzes in Höhe von rund 650.000 Euro übernimmt die Stadt. Damit werden u.a. Feuertreppen installiert, ein zweiter Rettungsweg im Künstlerhaus mit seinen fast 50 Ateliers angelegt und die Löschwasserversorgung sichergestellt. Das hat heute der Senat beschlossen.

Mit dem Beschluss erhält der Verein 23 als Generalmieter des Güterbahnhofs verlässliche Planungssicherheit, betont die kulturpolitische Sprecherin Kai Wargalla: „Die Kulturstätte Güterbahnhof ist aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Ob Ausstellungen, Theater, Bandproben und Konzerte, Clubnächte, Performances oder Workshops – der Güterbahnhof ist eine Herzkammer der Bremer Kulturszene. Dieser lebendige Kulturstandort bietet Raum für die Freie Szene, für junge Künstler*innen und subkulturelle Projekte und hat eine hohe Anziehungskraft auch über die Stadtgrenzen hinaus. Mit dem Senatsbeschluss hat die Koalition ein klares Ja für den dauerhaften Verbleib des Güterbahnhofs als Kunst- und Kulturstandort auch in dem Fall gegeben, dass der bisher nicht genutzte hintere Teil des Geländes für die weitere Stadtentwicklung genutzt wird. Dabei ist uns besonders wichtig, dass auch in Zukunft laute Veranstaltungen dort stattfinden können und nicht beeinträchtigt werden. Zukünftige Nutzungen in der Nähe des Güterbahnhofs müssen sich also an der bestehenden kulturellen Nutzung orientieren. Für solche Entwicklungen haben wir auf Grüne Initiative vor kurzem schon das ‚Agent of Change’-Prinzip für Bremen beschlossen. Das sichert den nötigen Raum für die künstlerische Entfaltung von über 200 professionell arbeitenden Kreativen, die ihren festen Arbeitsmittelpunkt im Güterbahnhof haben. Zugleich wird mit den Investitionen in den Brandschutz endlich die Sicherheit der Kulturschaffenden und der Besucher*innen deutlich verbessert. Die langfristige Perspektive, die wir nun für den Kulturstandort Güterbahnhof sicherstellen, ist eine Anerkennung für die Arbeit aller Akteur*innen in diesem wichtigen kulturellen Hotspot der Stadt.“

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