Grüne lehnen verfrühten Freedom Day ab

Die Grünen-Fraktion lehnt die FDP-Forderung nach einem Freedom Day bereits zum 1. Advent als völlig verfrüht und leichtsinnig ab. Niemand kann heute seriös prognostizieren, so die stellv. Fraktionsvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin Ilona Osterkamp-Weber, wie sich die Infektionszahlen und Hospitalisierungsraten in der kalten Jahreszeit entwickeln: „Für die Aufhebung aller Corona-Schutzmaßnahmen ist es viel zu früh. Die FDP ist immer gut für eine schnelle Schlagzeile, verantwortungsvoll ist das aber nicht. Die Liberalen machen eine Corona-Erkrankung mit ihrer Forderung quasi zum selbst verschuldeten ‚Privatvergnügen’ – das ist schlicht zynisch. Beim Blick in die Kliniken helfen flotte Sprüche nicht weiter. Auch in Bremen kann ein Gutteil der Kinder derzeit gar nicht geimpft werden, weil für sie kein Impfstoff zugelassen ist. Ihr Schutz muss in dieser Phase der Pandemie gerade mit Blick auf Long Covid höchste Priorität haben. Für Wetten auf zukünftige Krankheitsverläufe stehen wir nicht zur Verfügung. Wir haben auch dank der Schutzmaßnahmen derzeit eine stabile Lage in Bremen, die den Menschen wieder viele Freiheiten ermöglicht. Das setzen wir nicht leichtfertig aufs Spiel. Wir halten weiter am Stufenmodell fest.“

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