Bremer Grüne setzen weiter auf Landesmitgliederversammlung

Die Landesmitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bremen hat heute den Antrag zur Einführung einer Landesdelegiertenkonferenz abgelehnt. Damit bleibt die Landesmitgliederversammlung (LMV) auch künftig das oberste Organ des Landesverbandes.

„Wir haben intensiv darüber diskutiert, wie wir unsere Partei angesichts der wachsenden Mitgliederzahl organisatorisch weiterentwickeln können. Die Entscheidung der Landesmitgliederversammlung für den Erhalt dieses direkten Beteiligungsformats respektieren wir selbstverständlich. Eine lebendige Partei lebt von der Beteiligung ihrer Mitglieder“, erklärt Landesvorstandssprecher Marek Helsner.

Die Landesmitgliederversammlung bleibt damit der zentrale Ort für die politische Willensbildung der Bremer Grünen. Alle Mitglieder können sich an den Debatten beteiligen, Anträge einbringen und über die politischen Schwerpunkte des Landesverbandes mitentscheiden.

„Wir bedanken uns für die engagierte und sachliche Debatte über die Zukunft unserer Parteistrukturen. Dass unsere Mitglieder selbst darüber entscheiden, wie wir uns organisieren wollen, ist gelebte innerparteiliche Demokratie. Jetzt geht es darum, gemeinsam weiterzuarbeiten und die Landesmitgliederversammlung als Ort des Austauschs und der politischen Entscheidungen weiter mit Leben zu füllen“, sagt Landesvorstandssprecherin Josephine Assmus.

Die Bremer Grünen wollen die Diskussion über ihre Parteistrukturen nach der Entscheidung weiterführen und gemeinsam mit ihren Mitgliedern überlegen, wie Beteiligung und politische Handlungsfähigkeit auch bei einer wachsenden Mitgliederzahl gewährleistet werden können.