Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen weisen schon lange darauf hin, dass die AfD die Grundwerte der Verfassung angreift und rechtextreme Positionen vertritt. Die Partei ist völkisch-nationalistisch und rassistisch, nutzt zur Untermauerung ihrer Propaganda Verschwörungsmythen und bedient antisemitische und menschenfeindliche Ideologeme. (Amadeu Antonio Stiftung 2024).
Die AfD stellt eine ernstzunehmende Gefahr für unsere Demokratie dar. Das zeigen auch Recherchen des journalistischen Kollektivs Correctiv über das geheime Treffen verschiedener rechtsextremer Akteur*innen im November 2023, bei dem die Vertreibung von Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus Deutschland besprochen wurde, oder die Verwendung von Naziparolen auf AfD-Parteitagen.
Braucht es also ein AfD-Verbotsverfahren? Welche Voraussetzungen nennt das Grundgesetz, welche Hürden bestehen? Und welche Risiken birgt ein solches Verfahren?
Im Gespräch miteinander wollen wir die aktuelle Debatte beleuchten, Argumente abwägen und Handlungsperspektiven entwickeln. Dabei richten wir den Blick auch auf die Bedeutung von Demokratieförderung und präventiver Ansätze: Was brauchen wir über ein Verbot hinaus für eine starke, resiliente Zivilgesellschaft?
In einer offenen Fishbowl-Diskussion tauschen sich Expert*innen aus Politik und Recht aus – und auch Sie können sich aktiv einbringen.
Podium
Wir freuen uns auf die folgenden Expert*innen:
- Dr. Eva Högl, Senatorin für Inneres und Sport der Freien Hansestadt Bremen
- Bernhard Docke, ehemaliger Strafverteidiger und Menschenrechtler
- Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Mitglied des Bundestages (Bündnis 90/Die Grünen)
Die Veranstaltung wird von dem Landesvorstandssprecher Marek Helsner moderiert.
Ort: Villa Sponte, Osterdeich 59 B, 28203 Bremen
Datum: 30. Juni 2026, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:45 Uhr)
Wir freuen uns auf euch und eine spannende Diskussion!
Anmeldung
Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich: