Liebe*r Grüne, Interessierte, Akteur*innen und Bündnispartner*innen,
alle reden von „Bauen, Bauen, Bauen“. Doch Bauen darf kein Selbstzweck sein. Es muss den Menschen passenden, bezahlbaren Wohnraum bieten – gerade denen, die heute kaum noch eine Wohnung finden. Gleichzeitig trägt der Bausektor eine große Verantwortung für Klima und Umwelt.
Die gute Nachricht: Bezahlbares Wohnen und Klimaschutz schließen sich nicht aus. Es gibt Lösungen, die beides verbinden – sozial gerecht, ökologisch sinnvoll und zukunftsfähig.
Diesen Lösungen widmet sich unser Wohnkongress „Bauen in Grün: Mieten runter – Nachhaltigkeit rauf“. Gemeinsam mit Expert*innen aus Politik, Praxis und Zivilgesellschaft sprechen wir über gute Beispiele, große Baustellen und neue Wege in der Wohnungs- und Baupolitik.
Termin und Ort:
14. März 2026 | 13:00–18:00 Uhr
Lockeres Ankommen ab 12:45 Uhr
Forum K – Tagungszentrum am Roten Kreuz Krankenhaus
(St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen)
Ablauf:
1. 13:00–14:00 Auftaktpodium: Ökologisch und effizient bauen
Zum Start diskutieren wir auf einem breit besetzten Podium die Frage: Was macht Bauen eigentlich „grün“?
Im Mittelpunkt stehen ökologische Standards, gute Wohnbedingungen, effiziente Bauprozesse und politische Rahmenbedingungen.
Mit dabei sind:
- Dr. Klaus Meier, Geschäftsführer denkmalstadt GmbH
- Björn Fecker, Finanzsenator und Bürgermeister
- Daniela Konrad, Professorin für Nachhaltige Bauweisen im urbanen Kontext, HS Bremen
- Bithja Menzel, Sprecherin für Bau und Stadtentwicklung Grüne Bürgerschaftsfraktion
Pause und Zeit zum Vernetzen: 14:00–14:30
Für Getränke und Snacks ist gesorgt.
2. 14:30–15:15 Thesen Diskussion: Sozialer Wohnraum & Mietenpolitik
Im zweiten Teil richten wir den Blick auf die soziale Frage des Wohnens: Was ist uns Grünen wichtig, wenn es um Mieten, Nebenkosten und Wohnarmut geht?
Themen sind unter anderem die Wohnarmutsberechnung für Bremen, steigende Nebenkosten sowie die Rolle kommunaler Wohnungsunternehmen. Hierfür haben wir zentrale Akteur*innen auf dem Wohnungsmarkt eingeladen.
3. 15:30–16:15 Best-Practice-Bühne: Wohnen und Quartiere der Zukunft
Wie kann gutes Wohnen konkret aussehen? In kurzen Impulsen stellen Akteur*innen aus Bremen und dem Umland gelungene Projekte und Erfahrungen aus der Praxis vor: Quartiersentwicklung, Umbau im Bestand, Neubau, Baugemeinschaften und genossenschaftliche Modelle.
Vier Beiträge à ca. 10 Minuten zeigen, was funktioniert – und was wir daraus lernen können.
4. 16:30–17:30 Workshops: Von der Praxis zur politischen Schlussfolgerung
Im Anschluss können Sie nach Ihrem Interesse eine der Best-Practice-Initiativen vertiefen. Themen sind:
- Bau- und Mietgemeinschaften: Warum brauchen wir sie und welches Potenzial steckt in ihnen?
- Das Neue Hulsberg-Viertel: Was haben wir gelernt, was kommt noch?
- Quartiersentwicklung am Beispiel Hachez-Gelände: Wie planen wir heute?
- AllerWohnen: Umbau von Bestandsobjekten im ländlichen Raum – Kalkulation, Förderung und Organisation in der Genossenschaft
Anmeldung:
Damit wir besser planen können bitten wir um Anmeldung am Ende der Seite.
Im Rahmen der Anmeldung können Sie auch Thesen und Forderungen zur Wohnungskrise und zum Mietmarkt einreichen – diese fließen in die Diskussionen um 14:30 mit ein.
Wir freuen uns auf einen lebendigen Kongress, spannende Perspektiven und konkrete Ideen für soziales, bezahlbares und klimagerechtes Wohnen in Bremen und darüber hinaus.
Viele Grüße
Josephine Assmus & Marek Helsner
Vorstandssprecher*innen von Bündnis 90/Die Grünen im Land Bremen
sowie Bithja Menzel, Sprecherin für Bau & Stadtentwicklung in der Grünen Bürgerschaftsfraktion