Hilde & Franz können kommen: Neue Orte fürs Spielen und Zusammensein in der Überseestadt

Pressemitteilung der Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft

Finanzierung aus Investitionsmitteln macht Erweiterung der sozialen Infrastruktur möglich

Die Finanzierung der neuen Spielplätze „Hilde & Franz“ im Hilde-Adolf-Park und am Franz-Pieper-Karree ist ein wichtiges Signal für Familien, Kinder und Anwohner*innen in der Überseestadt. Sahhanim Görgü-Philipp, sozial- und jugendpolitische Sprecherin der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft, begrüßt die nun vom Senat beschlossene Realisierung der Spielflächen mit Mitteln aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes (LuKIFG): „Ich freue mich sehr, dass diese beiden Spielplätze jetzt endlich verwirklicht werden. Die Überseestadt wächst seit Jahren rasant – jetzt wird auch die soziale Infrastruktur Schritt für Schritt an die Bedürfnisse der dort lebenden und arbeitenden Menschen angepasst.“

Senat investiert in zusätzliche Spielplätze

Die beiden neuen Spielplätze sind Teile der umfassenden Aufwertung des Hilfe-Adolf-Parks und des Franz-Pieper-Karrees zu lebendigen Grün- und Begegnungsflächen. Beim „Franz“ sind unter anderem ein geschützter Kleinkindbereich, ein Kletter- und Sandspielbereich, eine Seilbahn sowie attraktive Bewegungs- und Aufenthaltsangebote für unterschiedliche Altersgruppen geplant. „Besonders positiv sind dabei die zusätzlichen Maßnahmen für mehr Inklusion, darunter eine barriereärmere Erschließung der Seilbahn durch eine zusätzliche Rampe“, erklärt Görgü-Philipp. Der ursprünglich als öffentlicher Aufenthaltsraum für in der Überseestadt Beschäftigte konzipierte Hilde-Adolf-Park wird inzwischen den Nutzungen und Bedürfnissen an einem lebendigen innerstädtischen Alltagsort auch für dort lebende und wohnende Menschen weiterentwickelt. „Ziele sind dabei auch die Verbesserung der biologischen Vielfalt und eine Anpassung an den fortschreitenden Klimawandel. In diesem Zuge kann der Park als lebendige Grünfläche jetzt mit Bewegungs- und Erholungsflächen und einer zweiten ausgewiesenen Spielfläche für Kinder ergänzt werden“, freut sich die sozialpolitische Sprecherin der Grünen.

Investition in die Lebensqualität von Familien

„Gerade in einem jungen und wachsenden Quartier brauchen Familien wohnortnahe Orte zum Spielen, Bewegen und Begegnen. Die zusätzlichen Spielplätze werden die Aufenthaltsqualität im Quartier deutlich verbessern und einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leisten“, so Görgü-Philipp weiter: Investitionen in Spielplätze, gute Orte des Austauschs und der Bewegung sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt. Kinder brauchen sie zum Spielen und Entdecken. Ich appelliere an alle beteiligten Stellen, die Planungs- und Bauabschnitte zügig voranzutreiben, damit die Menschen in der Überseestadt möglichst bald von den neuen Angeboten in ihrem Quartier profitieren können.“