In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde das Wohnhaus von Thorge Koehler, Leiter des Bremer Verfassungsschutzes, Ziel einer Farbattacke von einer mutmaßlich linksextremen Gruppierung. Die Täter*innen warfen mit Farbe gefüllte Weihnachtskugeln gegen die Fassade und zerstörten zudem das Auto einer unbeteiligten Person, vermutlich unter dem Eindruck, es sei Koehlers PKW. Wir verurteilen diesen erschreckenden Angriff nachdrücklich und fordern eine schnelle und umfassende Aufklärung.
„Dieser Übergriff auf das Privathaus des Leiters des Bremer Verfassungsschutzes stellt eine besorgniserregende Grenzüberschreitung dar“, sagt Landesvorstandssprecherin Josephine Assmus. „Hier geht es einzig und allein um Einschüchterung, die bewusst auch das private Umfeld von Herrn Koehler einbezieht. Diesem Vorgehen müssen sich alle Demokrat*innen geschlossen entgegenstellen. Gewalt, Hass und Einschüchterung darf niemals ein Weg der Auseinandersetzung sein.“
Auch Landesvorstandssprecher Marek Helsner stellt klar: „Unsere Solidarität nach diesem alarmierenden Angriff gilt Herrn Koehler und seiner Familie. Wer mit Mitteln der Angst und Gewalt arbeitet, um Ziele durchzusetzen und gegen staatliche Institutionen vorgeht, greift die Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens an. Das dürfen wir niemals zulassen!“