Beruflicher Direkteinstieg in die Kriminalpolizei gibt Polizeiarbeit wichtige Impulse

Pressemitteilung der Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft

Eine Investition in die Zukunft: Der Direkteinstieg ergänzt die bisherigen Zugangswege zur Kriminalpolizei und hilft den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften langfristig zu decken.

Die Innendeputation macht heute den Weg frei für den Direkteinstieg von Bewerber*innen in die Kriminalpolizei im Land Bremen. Von den 75 Polizeikommissaranwärter*innen, die zum 1. April 2027 eingestellt werden, sollen 13 Anwärter*innen direkt für die Kriminalpolizei ausgebildet werden. Sie können dann direkt in Strafverfahren ermitteln, ohne zunächst jahrelang im Streifendienst oder in der Bereitschaftspolizei tätig sein zu müssen. Damit wird eine zentrale innenpolitische Forderung der Grünen-Bürgerschaftsfraktion umgesetzt.

„Mit dem Direkteinstieg entwickeln wir die Polizei Bremen weiter und sorgen perspektivisch für mehr Sicherheit. Das ist eine Investition in die Zukunft, die sich lohnt“, erklärt Michael Labetzke, innen- und rechtspolitischer Sprecher der Grünen-Bürgerschaftsfraktion.

Hintergrund ist die steigende Bedeutung spezialisierter Ermittlungsarbeit für die Kriminalitätsbekämpfung. „Gerade die jüngsten Ereignisse – etwa die Serie von Taten unter Einsatz von Schusswaffen und die schnellen Ermittlungserfolge – zeigen, wie wichtig eine starke Kriminalpolizei ist. Für die Bekämpfung von Kriminalität brauchen wir gut ausgebildete und hochqualifizierte Spezialist*innen“, so Michael Labetzke.

Mit dem neuen Modell erweitert Bremen die Zugangswege zur Kriminalpolizei. Direkte Einstiege in den Beruf sollen helfen, den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften langfristig zu decken. „Eine moderne Polizei braucht eine starke Kriminalpolizei. Wer direkt Ermittlerin oder Ermittler werden will, kann sich diesen Traum ab nächstem Jahr erfüllen.“