Sprachförderung für Kinder und Qualitätsentwicklung der Schulen im Mittelpunkt
Franziska Tell, kinder- und bildungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft, begrüßt die bildungspolitische Positionierung der Handelskammer und der Handwerkskammer:
„Wir freuen uns, dass Handelskammer und Handwerkskammer bildungspolitische Kernforderungen von uns Grünen übernehmen und unterstützen! Um die Bildung in Bremen zu stärken und die Angebote unserer Schulen zeitgemäß zu entwickeln und zu verbessern, ist die Erhebung klarer Daten eine Grundvoraussetzung – damit wird Unterrichtsqualität messbar, Feedbacks und Lehrkräfte-Fortbildung können effektiv überprüft und genutzt werden. Das Institut für Qualitätsentwicklung im Land Bremen (IQHB) muss in seiner datengestützten Arbeit weiter gestärkt werden. Dann kann es die Schulen insgesamt und individuell unterstützen, Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Den Schüler*innen und ihren Lehrer*innen hilft das konkret beim Lernerfolg.
Zur dringend notwendigen Sprachförderung von Beginn an – also deutlich vor der Einschulung – gehört auch für uns Grüne, dass allen Kindern mindestens ein Jahr lang der gemeinsame Sprachgebrauch in der KiTa oder notfalls in Ersatzmaßnahmen ermöglicht sowie pädagogisch begleitet und gefördert wird.
Eine größere Praxisorientierung bei der Thematisierung der Berufswahl und der weiteren Ausbildungswege fordern wir Grünen ebenfalls wie Handelskammer und Handwerkskammer – bis hin zu einem direkten Übergang der Schüler*innen aus der Schule in ihre künftigen Berufe.“