Welche Daten braucht die Kreislaufwirtschaft?

Donnerstag, der 7. März 19:00 Uhr Bürgerstraße 1, 28195 Bremen, Arbeitnehmerkammer Bremen

Podiumsdiskussion mit Anna Cavazzini (MdEP, B90/Grüne), Dr. Vera Demary (Institut der deutschen Wirtschaft, Köln), Karsten Papmeyer (4-plm GmbH, Bremen) und Eduard Wagner (Fraunhofer IZM, Berlin).

Moderation: Dr. Emanuel Herold (MdBB, B90/Grüne)

Do, 7.3., 19-21 Uhr, im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bremen

Kreislaufwirtschaft gilt als Wirtschaftsmodell der Zukunft: Die CO2-Emissionen und der Ressourcenverbrauch unserer Wirtschaft könnten massiv gesenkt werden. Dazu muss u.a. das Produktdesign ökologischen Maßgaben folgen und die verwendeten Rohstoffe aus nicht mehr genutzten Produkten zurückgewonnen werden. Es geht darum, den Kreislauf der Stoffe bestmöglich zu schließen.

Das Wissen über die Stoffströme unserer Gesellschaft ist aber nicht einfach da. Digitalisierung und Datenverfügbarkeit sind zentrale Voraussetzungen, damit der Übergang zur Kreislaufwirtschaft gelingt. Erst das systematische Management von Daten ermöglicht es den Unternehmen, die ökologische Bilanz ihrer Produkte entlang des gesamten Lebenszyklus zu erfassen. Dafür müssen rechtliche Standards definiert, praktikable Tools entwickelt und Anreize für die Bereitstellung von Daten geschaffen werden. Kurz: Ohne „Kreislaufdaten“ keine Kreislaufwirtschaft.

Mit Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wollen wir die Potenziale und Hürden diskutieren, die sich auf diesem Weg ergeben.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei!